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Langfassung meines Interviews mit der Weltraumtouristin Anousheh Ansari, das am 6. Julli 2013 in der Stuttgarter Zeitung erschienen ist - pdf

Sie kommt in Highheels zum Interview und verschwindet trotzdem fast zwischen all den großen Männern, die sie umgeben: Anousheh Ansari ist die erste Weltraum-Touristin und hat viele Fans. Trotz ihrer Popularität ist sie am Boden geblieben und plaudert auch gerne mal aus dem Nähkästchen. Seit ihrem Raumflug auf die ISS hat sie eine Mission: Wenn alle Menschen einmal einen Blick von außen auf unsere Erde werfen würden, dann wäre die Welt eine Bessere. Im Interview spricht sie über Außerirdische, Gott, den Sinn der bemannten Raumfahrt und die Frauenquote.

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Stuttgarter Zeitung, 3. Juli 2011 - pdf, online

In Köln eröffnet am Freitag, 5. Juli, das „envihab“. In dem neuartigen Forschungszentrum sollen Erkenntnisse über die Folgen der Schwerelosigkeit gewonnen werden. Davon profitieren auch die Menschen auf der Erde.

Wie können sich Astronauten im All länger fit halten? Wie muss die Crew für einen Marsflug zusammen gesetzt sein, damit sie die lange Zeit auf engem Raum auch psychisch durchhält? Und was können bettlägrige Patienten tun, um Kreislaufprobleme und Knochen-Abbau zu verhindern?

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spektrum.de, 22. März 2013 - Link

Thad Starner, 43, ist einer der Pioniere des Wearable Computing: Seit mehr als 20 Jahren trägt er einen Computer am Körper wie andere ein Unterhemd oder eine Jacke. Der Professor am Georgia Institute of Technology (USA) hat sich ein zweijähriges Sabbatical genommen, um die Googlebrille mit zu entwickeln. Aktuell testet er als einer der technischen Leiter die Brille auf ihre Alltagstauglichkeit. Das stellt ihn vor ein Problem: sie hat nicht alle Funktionen seines alten Systems. Ein Gespräch über die Möglichkeiten und Grenzen moderner Computertechnologie und darüber, wie sie unser Leben verändert.

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Stuttgarter Zeitung, 9. März 2013 - pdf

Ausgewählte Forscher aus aller Welt stellen in Stuttgart Technologien vor, die dem Menschen zu neuen Fähigkeiten verhelfen sollen. Was manchmal wirkt wie Science-Fiction ist doch für den Alltag gedacht.

Stuttgart - Der schwarz gekleidete, schwer verkabelte Mann sieht aus, als käme er direkt aus der Zukunft. Er spaziert durch die Menschenmenge, und sobald sich ihm jemand nähert, bewegen sich einige der vielen Sensoren an seinem Körper. Doch der Mann kommt aus der Gegenwart. „SpiderSense“ heißt die Entwicklung, die Victor Mateevitsi von der University of Illinois auf der internationalen Konferenz „Augmented Human“ (Erweiterung der menschlichen Fähigkeiten) an der Universität Stuttgart vorgestellt hat.

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spektrum.de, 21. Januar 2013 - online

Fußgänger sind unkalkulierbar. Welche Wege sie wählen, ist nach wie vor die große Unbekannte in der Forschung. Physiker und Soziologen haben daher ein neues Modell entwickelt, das auch psychologische Faktoren in Zahlen übersetzt. Passanten werden damit berechenbar, ihre Bedürfnisse können besser berücksichtigt werden - wenn Stadtplaner umdenken.

Wer sein Büro hoch über einem Universitätscampus hat, kommt beim Blick aus dem Fenster wohl nicht umhin, den Kopf zu schütteln über die Eigenheiten der Menschen: Er sieht ordentlich angelegte Wege von ausreichender Breite, die rechtwinklig aufeinandertreffen und alle Gebäude des Campus miteinander verbinden – und zwischendrin matschige Trampelpfade quer über Wiesen und durch Parkanlagen, die den Weg vom Institut zur S-Bahn-Station oder vom Studentenwohnheim zur Mensa abkürzen, teilweise nur um wenige Meter.