Eva Wolfangel

News und Termine

Ich freue mich über jede Gelegenheit, mit euch und Ihnen im echten Leben zu diskutieren und mich auszutauschen. Deshalb poste ich hier regelmäßig aktuelle Termine und andere Neuigkeiten. Ich freue mich, wenn wir uns sehen!

Am Donnerstag, 21.2., spreche ich in der Sendung "Redezeit" auf WDR 5 um 11 Uhr life über meine Recherchen rund um Virtuelle Realität, Künstliche Intelligenz und Zukunftstechnologien. Für das halbstündige Interview bin ich aus einem Studio des SWR zugeschaltet - bin schon sehr gespannt! Den Beitrag findet ihr später auch hier in der Mediathek.

Welche Vorteile bringt die Verbindung von Wissenschafts- mit Reportage-Journalismus? Wie finde ich gute Protagonisten? Und was sind die größten Fallen für Reportage-JournalistInnen, wenn es um Wissenschaft geht? Ich gebe ab Mittwoch, 30.1.2019, ein insgesamt fünftägiges Seminar an der Zeitenspiegel-Reportageschule in Reutlingen, in dem wir uns einerseits damit beschäftigen, wie JournalistInnen die Seriosität von wissenschaftlichen Studien und Erkenntnissen einschätzen können und welche Tricks helfen, um nicht auf geschönte Statistiken hereinzufallen. Und andererseits beschäftigen wir uns mit der Frage, wie sich gute ProtagonistInnen im Wissenschaftsbetrieb finden lassen, welche Themen sich für eine Reportage eignen - und wir suchen Ansatzpunkte für gute Reportagen. Am Ende hat jedeR TeilnehmerIn eine eigene Wissenschaftsreportage geschrieben, an der wir dann gemeinsam feilen.

Science Talk: Virtual Reality is not a Second-Class Reality

VR immersion can be so perfect that philosophers and psychologists believe that our concept of reality will change as a result, confirming the theory that our consciousness is not inseparably bound to our body.

Recently named the European Science Writer of the Year, Eva Wolfangel sits down with Science correspondent Kai Kupfeschmidt to discuss her latest discoveries regarding VR technology and how creating different realities affects our brain, our body and consciousness.

22.1.2019, 19:30, Soho House, Torstrasse 1, 10119 Berlin

Am 14.1. halte ich um 17.30 Uhr an der Kölner Journalistenschule einen Vortrag über meine Arbeit: wie geht guter Wissenschaftsjournalismus, wieso verbinde ich Reportage und Technikjournalismus und wie finde ich gute Protagonisten? Aus aktuellem Anlass werde ich auch einen Exkurs zu Factchecking machen und zur Frage, wieso Reportagen auch nach Relotius noch ein wichtiges Stilmittel sind. Natürlich kommt auch die Frage, wie es sich gut leben lässt als freie Journalistin, nicht zu kurz. Die Veranstaltungsreihe "Unter 3" ist offen für aktuelle und ehemalige SchülerInnen - und sicherlich auch für den ein oder anderen Externen nach Rücksprache.

Ein Weihnachtspost über Fact-Checking – zumindest ein Teil meiner LeserInnen wird mich für verrückt erklären. Doch wenn ich meine Timelines auf Facebook und Twitter so anschaue, gibt es zumindest in meiner Filterblase nicht wenige, die derzeit nicht besinnlich unterm Weihnachtsbaum sitzen, sondern sich Gedanken über unseren Beruf machen.

Der Fall des Spiegel-Redakteurs Claas Relotius, der sich offenbar die meisten seiner Reportagen in großen Teilen ausgedacht hat, hat uns alle schwer getroffen. Wie kann man so etwas in Zukunft vermeiden, fragen sich alle. Ich schreibe hier meine Erfahrungen mit Fact-Checking (also der Faktenprüfung) in verschiedenen Journalismus-Kulturen auf. Als Freelancerin habe ich Einblick in viele Redaktionen - und ich glaube, dass wir Deutschen uns einiges aus dem angelsächsischen Raum abschauen können. Auch wenn ich selbst mit der dortigen Fact-Checking-Kultur zu kämpfen hatte.